Die Petersdomkuppel

Der PetersDom

Vor einem halben Jahrtausend, im April 1506, erfolgte unter dem Boden der alten Petersbasilika in Rom, die Grundsteinlegung für den neuen PetersDom durch Papst Julius II. 18 weitere Päpste führten den Bau fort. Bis 1615 die Fassade fertig und 1623 die fertig gestellte Kirche eingeweiht wurde. Der PetersDom gilt als zentrales Heiligtum der katholischen Kirche, da er die Grabeskirche des Apostels Simon Petrus ist. Laut Überlieferung soll dieser 64 n. Chr. unter Nero gekreuzigt worden und danach im vatikanischen Friedhof an der Stelle des Petersdoms begraben worden sein.

In 117 Jahren Bauzeit kämpften ein Dutzend Baumeister und Architekten wie Bramante, Raffael oder Michelangelo gegen die Probleme der Statik und den Geldmangel. Wer heute die 60.000 Besucher fassende und damit wahrscheinlich auch größte Kirche dieses Planeten betritt, kann sich kaum eine Vorstellung der komplizierten Baugeschichte machen, welche durch ständig ändernde Vorgaben der Päpste in die Länge gezogen wurde. Für einen Kuppelbau, ähnlich dem von Florenz, hatte man sich jedoch rasch entschieden.

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Die prachtvolle Kuppel von außen [1]

Die Kuppel

Die prachtvolle Kuppel von St. Peter macht den Petersdom unverwechselbar. Sie wurde von Michelangelo Buonarotti entworfen. Der die Bauleitung 1547 im Alter von 72 übernahm. Nach dem Tod Michelangelos übernahmen Giacomo Barozzi da Vignola und Giacomo de la Porta die Bauleitung. Die Schüler Michelangelos nahmen noch einige Änderungen vor. Das sie der Kuppel eine etwas steilere Form gaben, ist wahrscheinlich die markanteste Änderung. 1593 wurde die Kuppel schließlich vollendet.

Die Kuppel des Petersdoms weist einen Durchmesser von 42,34 Metern auf. Ein Gebäude, das an diese Dimension herankommt wäre das Pantheon. Dieses steht ebenfalls in Rom. Das Pantheon ist zwar um 86 cm größer, jedoch ist die Kuppel des Petersdoms mit 43,2 m höher. Daher kann man von der Petersdomkuppel auch behaupten, dass sie das größte freitragende Ziegelbauwerk auf unserer Erde ist. Die riesige Kuppel wird von vier enormen Pfeilern getragen, von denen jeder einen Durchmesser von 24 m aufweist. Die Kuppel des Doms ist insgesamt 119 hoch. Direkt darunter befindet sich der Papstaltar mit dem Bronze-Baldachin. Dieses steht auf vier 29 m hohen Säulen und wurde 1624 von Gian Lorenzo Bernini errichtet, um die Aufmerksamkeit auf das Petrusgrab zu richten, das sich darunter befindet.

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Die Kuppel von innen [2]

Neben dieser gigantischen Hauptkuppel weist der Petersdom auch noch 8 weitere, jedoch kleinere Nebenkuppeln auf. Im Inneren der Kuppel steht aus dem Matthäus Evangelium in Menschen hohen Lettern zitiert: „Tu es Petrus et super hanc petram aedificabo ecclesiam meam et tibi dabo claves regni caelorum (Du bist Petrus (griechisch: Fels), und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und Dir gebe ich die Schlüssel zum Himmelreich.)“ Online im Internet: http://de.wikipedia.org/wiki/Petersdom [Stand: 19.11.06]

Eine Treppe mit über 500 Stufen am Inneren der Kuppelwand ermöglicht den Aufstieg auf die Spitze bis zur Laterne. Der Weg zwischen den beiden Kuppelschalen verdeutlicht die statische Konstruktion. Der Weg direkt hinauf auf die Dachterrasse lässt sich mit einem Lift abkürzen. Doch egal wie man nach oben gelangt. Ist man einmal oben angekommen, kann man einen wunderbaren Blick über den Vatikan und auf das umgebende Rom genießen.

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Einzig erhaltenes Kuppelmodell Michelangelos [3]

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-- ThomasRabensteiner? - 17 Oct 2006 Mail

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